NÜRBURGRING
14. – 16. JULI 2023
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Nachhaltigkeit ist eine der drei strategischen Säulen der ETRC. Die Organisatoren haben sich dem Pariser Klimaschutzabkommen verpflichtet, um die Meisterschaft in die Zukunft zu führen.

Die ETRA hat gemeinsam mit dem ADAC Mittelrhein e.V. und der FIA Strategien und Maßnahmen entwickelt, um die selbst gesteckten Klimaschutzziele in Abstimmung mit Teams, Veranstaltern und Partnern zu erreichen.

Im Jahr 2020 hat die ETRA verschiedene Umweltprojekte ins Leben gerufen, um die CO2-Emissionen im Motorsport zu reduzieren.

FIA Umweltakkreditierungsprogramm

Die European Truck Racing Association (ETRA) hat sich dem FIA-Umweltakkreditierungsprogramm angeschlossen, um die Umweltperformance der Meisterschaft zu messen und zu verbessern.

Die FIA-Umweltakkreditierung bietet eine unabhängige und gründliche Zertifizierung, die das Engagement der ETRA für Nachhaltigkeit als Organisation bestätigt. Dabei arbeitet ein internationales Expertenteam an einem nachhaltigen Umweltmanagement, um den Status einer 2-Sterne-Akkreditierung zu erreichen.

Energiewende –
Angleichung der Technologien

Ein technisches Expertenteam der FIA beschäftigt sich seit langem mit der Energiewende und unterstützt neben anderen Motorsportarten wie der Formel E und der WEC auch das FIA ETRC aktiv in diesem Bereich.

Ob synthetischer Kraftstoff, Wasserstoff oder batterieelektrisch – jede Antriebsform soll in derselben Startaufstellung zum Einsatz kommen.

Um einen fairen, technologieoffenen Wettbewerb zu gewährleisten, sind technologieausgleichende Maßnahmen notwendig – dies erfordert eine so genannte EQT (Equalisation of Technologies). Dazu arbeiten die FIA-Experten auch an der Sicherstellung einer ausreichenden Energieverfügbarkeit an den Rennstrecken, um Wasserstoff und vor allem batterieelektrische Fahrzeuge in Zukunft ausreichend und schnell versorgen zu können.

Taskforce Nachhaltigkeit

Durch die tatkräftige Arbeit der ETRA wird im Jahr 2022 eine Arbeitsgruppe für Nachhaltigkeit innerhalb der FIA-Kommission eingerichtet werden.

Die ETRA-Geschäftsführer werden innerhalb der Arbeitsgruppe eine führende Rolle übernehmen, um bestehende Energiewendeprojekte voranzutreiben und weitere Maßnahmen umzusetzen.

Nachhaltigkeitsmassnahmen Truck Racing Team T Sport Bernau

Ein Vorreiter bei der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks ist das Team T Sport Bernau, das folgende Maßnahmen umgesezetzt hat:

  • Reduzierung des CO2-Fußabdrucks durch ein neues und professionelles Logistikkonzept, das es ermöglicht, die gesamte Teamausrüstung und Ersatzteile für mehrere Veranstaltungen in einem einzigen Fahrzeug zu transportieren
  • Intelligente Routen- und Reiseplanung, um unnötige Straßenkilometer und Kraftstoffverbrauch zu vermeiden
  • Elektro-Gabelstapler an der Rennstrecke
  • Ökostromversorgung in der Werkstatt des Teams, in der der Renntruck und alle benötigten Ersatzteile gebaut und gefertigt werden
  • Nutzung von Regenwasser zum Waschen der Fahrzeuge in der Werkstatt
  • Umstellung aller Lampen in der Werkstatt auf LED-Lampen
  • Verstärkte Konzentration auf das Abfallrecycling
  • Massive Reduzierung der Verwendung von Einwegplastikgeschirr

T SPORT BERNAU